Bongos

Bongos sind paarweise verwendete, kleine Einfelltrommeln, die mit Fingern oder Händen geschlagen werden. Sie stammen aus Kuba. Die kleinere Trommel nennt man „macho“ (span. Männchen), die größere „hembra“ (span. Weibchen).

 

Die zwei kleinen, unterschiedlich großen und mit einer Haut bespannten Trommeln sind mit einer Metallbefestigung miteinander verbunden. Man fertigt sie im gleichen Stil wie Fässer an, das heißt, dass man kleine Holzplättchen miteinander verleimt. Moderne Bongos werden oft auch aus Fiberglas gefertigt.

Bongos gehören zur Gruppe der (anzuschlagenden) Membranophone, da der Klang durch Anschlag der Felle erzeugt wird. Man kann mit der flachen Hand über die Kante und aufs Fell oder nur aufs Fell schlagen, kann mit der ganzen Hand oder nur mit den Fingern spielen, kann mit der einen Hand dämpfen, während die andere spielt oder kann einen einzelnen Schlag sofort dämpfen, indem man die Schlaghand auf dem Fell lässt. Man kann aber auch mit Schlagzeugsticks Bongos spielen.

Bongos werden hauptsächlich im Son Cubano und in der Salsa-Musik verwendet. Da Bongos sehr hoch gestimmt sind und daher sehr durchdringend klingen, werden sie in der Regel für solistische Stimmen eingesetzt. Zur Begleitung wird eher die Conga verwendet. Die Bongos sind die klanghöchsten Fellinstrumente der lateinamerikanischen Handtrommeln und sind mit den Congas die typischsten wohl meistverbreiteten Perkussionsinstrumente aus Kuba. Bongos sind ungefähr im Bereich einer Quinte stimmbar, zueinander sind sie normalerweise in Quarte, Quinte oder kl. Sexte gestimmt.

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